Chiropraktik für Kinder und Jugendliche

Das Nervensystem ist die Hauptsteuerungsinstanz unseres Körpers, und wenn seine Kommunikationskanäle unscharf, verzerrt oder beschädigt sind, können wir alle möglichen Kommunikationsfehler erleben. Bei Babys kann sich diese unzureichende Kommunikation in Form von Koliken oder Reizbarkeit, einer Unfähigkeit zu saugen und zu stillen oder schlechten Schlafgewohnheiten äußern. Bei einem Kind kann eine schlechte Nervenkommunikation zu Entwicklungsverzögerungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Verhaltensproblemen, Verdauungsproblemen, Asthma, Kopfschmerzen führen - die Liste ist endlos.

Die Chiropraktik kann zwar bei einer Reihe von Gesundheitsproblemen helfen, aber sie ist kein Patentrezept für alle gesundheitlichen Probleme. Unser Schwerpunkt liegt nicht auf der Behandlung oder Heilung von Krankheiten, sondern darauf, dem Nervensystem jede Möglichkeit zu geben, klar zu kommunizieren und effektiv zu arbeiten. Dies ermöglicht es unserem Körper, die "Ordnung" wiederherzustellen und die Heilung und bessere Funktion zu koordinieren.

 

Chiropraktik für Kinder- Analyse und Justierung



Nervenirritationen (oder Wirbelsäulensubluxationen) sind ein normaler Bestandteil des täglichen Lebens.

 Sie können durch physische, chemische und emotionale Stressfaktoren oder "Beleidigungen" unserer Gesundheit entstehen, z. B. durch schlechte Körperhaltung, langes Sitzen, Stöße und Stürze, falsche Ernährung, Dehydrierung, Exposition gegenüber Chemikalien und Toxinen sowie Stress und Angst.

Einige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Nervenreizungen in der Gebärmutter aufgrund von Fehlhaltungen, Bewegungseinschränkungen im Mutterleib und Toxinexposition auftreten können, noch bevor sich diese Stressfaktoren in der Lebensweise auswirken. Subluxationen oder Nervenreizungen können auch durch Geburtskomplikationen wie lange Wehen, sehr schnelle Wehen, Zangengeburten oder Kaiserschnitte entstehen.

Good to know: 

Babys können schon bald nach der Geburt von Chiropraktikern untersucht werden, und es wurden spezielle Techniken entwickelt, um subluxierte Bereiche sorgfältig zu korrigieren. Wenn wir verstehen, wie das Nervensystem behindert und beeinträchtigt werden kann, macht es Sinn, dass immer mehr Eltern die Wirbelsäule und das Nervensystem ihres Kindes untersuchen lassen.

 

 

10 Gründe warum Eltern ihre Kinder regelmäßig zum Chiropraktiker bringen

1.Förderung einer guten neuronalen Plastizität (Gehirn- und Nervenentwicklung)

2. Unterstützung einer "erstklassigen" Nervenkommunikation im gesamten Körper zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden.

3. Zur Stärkung des Immunsystems ihres Kindes - um Erkältungen, Ohrenschmerzen und allgemeinen Krankheiten vorzubeugen.

4. Zur Lösung von Stillproblemen und Koliken.

5. Um die schädlichen Auswirkungen unserer modernen Welt auf die Gesundheit unserer Kinder zu reduzieren.

6. Zur Förderung des Gedeihens von Kindern durch Unterstützung der Verdauungskraft.

7. Zur Verringerung von Nervenstörungen, die die Lern- und Konzentrationsfähigkeit des Kindes beeinträchtigen können.

8. Zur Förderung des körperlichen Gleichgewichts - Hilfe bei schlechter Körperhaltung, Asthma, Allergien und Bettnässen.

9. Damit Kinder lustig und unbeschwert leben können.

10. Um Kindern zu  helfen in Topform zu bleiben.


Beckenschiefstand beim Kind

Die Ergebnisse des 2011 durchgeführten Becken-Screenings mit Kindern im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren zeigten einen Becken-schiefstand mit Beinlängendifferenz bei jedem dritten Kind. Davon benötigen 98% keine Schuhsohlenerhöhung. 

98% aller untersuchten Kinder mit einem Becken-Schiefstand hatten eine sogenannte funktionelle, scheinbare Beinlängendifferenz. 

Das Becken war in sich verdreht und die Beine hingen dadurch auf unterschiedlicher Höhe, 

woraus sich eine addierende Beinlängendifferenz ergab.  Nur 2 % der Kinder hatten ein tatsächlich anatomisch kürzeres bzw. längeres Bein, 

was in der Regel vom Orthopäden mit einer Schuhsohlenerhöhung versorgt werden sollte.

 

Schmerzfreies Risiko

Auffällig war, dass mind. 70% der Kinder mit einer Beckenverdrehung schmerzfrei sind. 

Das birgt die Gefahr, dass eine solche Skelettveränderung vom Kind und den Eltern leicht übersehen werden kann. 

Bei den wenigen Kindern mit Schmerzen, war überwiegend der Kopf und die Knie betroffen.

Rückenschmerzen im Brustwirbelsäulenbereich gaben die Kinder in nur seltenen Fällen an. Keins der Kinder mit Schmerzen deutete auf das Becken.

 

Fachgerechte Behandlung

Bei den Kindern mit einer nur scheinbaren Beinlängendifferenz konnte das verdrehte Becken mit einer fachgerechten, manuellen Gelenkkorrektur vom Therapeuten wieder zurückbewegt werden. Der Becken-Schiefstand war dann in der Regel auch sichtbar aufgehoben.

Viele Eltern freuten sich, ihr Kind wieder „gerade“ mit nach Hause nehmen zu können.

Dennoch können Stürze oder andere Ereignisse mit stark wirkenden Kräften auf den Bewegungsapparat erneute Beckenverdrehungen mit resultierendem Beckenschiefstand bei den Kindern auslösen.

 

Regelmäßig Beckenschiefstände ausschliessen

Da erworbene Becken-Schiefstände mit Wirbelsäulenverkrümmung eine Primärursache für spätere, chronische Krankheitsbilder am Bewegungsapparat sein können, ist unsere Empfehlung, in regelmäßigen Abständen (alle 6-12 Monate) eine Kontrolle der Kinder durchzuführen, um erneute Becken-Schiefstände auszuschliessen.

Sollten Sie als Eltern bei Ihren Kindern Schmerzen, Schiefstände oder Bewegungseinschränkungen erkennen, können spontane Untersuchungen auch vorzeitig durchgeführt werden.

 

Beschwerdefreie Zukunft

Präventiv gesehen haben Vergleichsländer bereits gezeigt, dass wir mit diesen Maßnahmen eine große Chance haben, unnötige Leiden und anfallende Kosten für spätere Bandlungen im Erwachsenenalter zu minimieren. 

 

Sowohl in der Chiropraktik Lounge in München als auch in der Chiropraktik Lounge Ammersee führen wir regelmäßig (meist in den Ferien)  Aktionstage zur Früherkennung durch. 

 

Hast Du noch Fragen? Zögere bitte nicht und lass mich wissen was ich für Dich und deine Kinder tun kann. 

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